Der Arbeitsmarkt ist wegen der Corona-Pandemie weiterhin stark unter Druck. Die Arbeitslosigkeit ist seit März stark gestiegen.

Zeitweilig waren über 5 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit.

Mit einem Zeitwertkonto kann ein Arbeitnehmer eine längere Auszeit (oder Teilzeit) bei Fortzahlung der vollen Vergütung in Anspruch nehmen. Das ist auch in der aktuellen Pandemie für beide Arbeitsvertragsparteien von großem Vorteil. Der Beschäftigte muss nicht auf ein Drittel seiner Vergütung verzichten (Kurzarbeitergeld = 60/67 % des Netto-Entgelts). Der Arbeitgeber spart in der Freistellungsphase die Arbeitsvergütung (bei Kurzarbeit die Aufstockung), da diese aus dem zuvor erarbeiteten Wertguthaben auf dem Zeitwertkonto finanziert wird.

Zudem kann die Inanspruchnahme des Zeitwertkontos in akuten Krisensituationen des Unternehmens den Erhalt des Arbeitsplatzes sichern. Selbst ein Kurz- oder Gleitzeitkonto kann in einer solchen Krise helfen, da der Beschäftigungsausfall damit unterjährig ausgeglichen werden kann (bei ebenfalls gleichbleibend vollen Bezügen).
Es zeigt sich, dass Zeitwertkonten nicht nur ein wichtiger Baustein beim Recruiting (work-life-balance) und für die Personalsteuerung (gleitender Übergang in den Ruhestand) sind. Auch in wirtschaftlichen Krisen wie aktuell schaffen sie vorteilhafte Handlungsoptionen.
Bei der Einführung von Zeitwertkonten im Unternehmen ist folgendes zu beachten:

– Einbindung der Personalvertretung
– umfassende Information aller Mitarbeiter (Betriebsversammlung)
– Abschluss vertraglicher Grundlage (Betriebs- oder Individualvereinbarung)
– gesetzlich vorgeschriebenen Insolvenzsicherung
– interne / externe Lösung zur Verwaltung der Konten

Das Zeitwertkonten-Team von audalis besteht aus Experten im Arbeits-, Sozial- und Steuerrecht. Es berät bundesweit Unternehmen aller Branchen und Größen und verwaltet und sichert deren Zeitwertkonten seit über 15 Jahren. Zu dem Leistungszentrum gehören:

– Beratung bezüglich der passenden Formen von Arbeitszeitkonten
– Ausgestaltung rechtssicherer und praktikabler Verträge (Betriebs-/Individualvereinbarungen, Tarifverträge)
– Unterstützung bei der Implementierung im Unternehmen
– Vollständige Übernahme der Verwaltung der Zeitwertkonten
– Information festgelegter Nutzer über internetgestütztes Tool
– Einrichtung einer rechtssicheren Insolvenzsicherung (Treuhandmodell)
– Laufende rechtliche Beratung

Unser Berliner Zeitwertkontenteam steht Ihnen für weitergehende Auskünfte gern zur Verfügung.

Ansprechpartner:

RA Alexander Struß (alexander.struss@audalis.de)

RA Bodo Schick (bodo.schick@audalis.de)