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Zeitwertkonten kurz erklärt

Zeitwertkonten ermöglichen es Arbeitnehmern, durch den Verzicht auf Gehaltauszahlung oder Freizeitausgleich (Überstunden/Urlaubstage) ein persönliches Guthaben aufzubauen. Dieses kann später für bezahlte Freistellungsphasen wie z.B. Sabbaticals, Weiterbildung, Arbeitszeitreduzierung oder den vorgezogenen Ruhestand genutzt werden. Für Arbeitgeber bieten sie eine attraktive Möglichkeit, Mitarbeiter langfristig zu binden und flexible Arbeitszeitmodelle zu fördern.

Alles, was Sie über Zeitwertkonten wissen sollten:

Was sind Zeitwertkonten?

Zeitwertkonten sind das wichtigste Instrument zur flexiblen Gestaltung von (Lebens-) Arbeits-zeit:

Arbeitnehmer können Teile der Vergütung, Überstunden oder nicht in Anspruch genommenen Urlaub als Wertguthaben (auf ihrem Zeitwertkonto) ansparen und später für eine bezahlte vollständige oder teilweise Freistellung von der Arbeit nutzen.

Einrichtung

(Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer)

Das Zeitwertkonto wird individuell eingerichtet

Ansparphase

Ein Teil des Gehalts oder der in Geld umgerechneten Arbeits- oder Urlaubszeit werden dem Zeitwertkonto des Arbeitnehmers gutgeschrieben.

Das Zeitwertkonto wird befüllt

Arbeitgeber sichert das ersparte Wertguthaben gegen Insolvenz

Freistellungsphase

…Pflege von Angehörigen, etc.

Verwendung des angesparten Guthabens

Voraussetzung

So funktioniert das Zeitwerkonto:

Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, entweder per Betriebsvereinbarung oder Einzelvertrag.

Hier wird festgelegt, welche Entgelt- oder Zeitbestandteile eingebracht werden können.

Dazu gehören Gehaltsteile, Weihnachts- und Urlaubsgeld, Prämien, Bonuszahlungen, Überstunden oder nicht genommene Urlaubstage über den Mindesturlaub hinaus.

Auch vom Arbeitgeber finanzierte Beiträge können eingezahlt werden.

In dieser Phase wird außerdem entschieden, ob das Guthaben verzinst oder anderweitig angelegt wird.

Eine sorgfältige Abstimmung ist wichtig, damit sowohl die betrieblichen als auch die persönlichen Interessen erfüllt werden.

Der Arbeitnehmer bringt vereinbarte Entgelt- oder Zeitbestandteile in das Wertguthaben ein.

Das Guthaben kann sich durch eine mögliche Verzinsung oder Wertentwicklung erhöhen.

Der Arbeitgeber sorgt dafür, dass die Einzahlungen korrekt angelegt oder abgesichert werden.

Dazu kann er Guthaben verpfänden, Rückdeckungsversicherungen nutzen oder Vereinbarungen mit Banken/Versicherungen treffen.

Die gesetzliche Grundlage schreibt vor, dass das Guthaben gegen Insolvenz geschützt sein muss.

So wird gewährleistet, dass das Wertguthaben sicher bis zur Freistellung erhalten bleibt.

Auf Antrag des Arbeitnehmers wird das Wertguthaben für eine Freistellung oder Arbeitszeitreduzierung genutzt.

Das kann eine Teilzeitphase, ein Sabbatical, die Pflege von Angehörigen oder eine andere geplante Auszeit sein.

Die Auszahlung erfolgt gemäß der betrieblichen Vereinbarung ratierlich (z. B. monatlich).

Das Arbeitsverhältnis bleibt bestehen, der Arbeitnehmer bleibt sozialversichert.

Durch das Wertguthaben wird die finanzielle Situation stabil gehalten.

Am Ende der Freistellungsphase ist das Wertguthaben vollständig aufgebraucht.

1. Zeitwertkonto einrichten

Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, entweder per Betriebsvereinbarung oder Einzelvertrag.

Hier wird festgelegt, welche Entgelt- oder Zeitbestandteile eingebracht werden können.

Dazu gehören Gehaltsteile, Weihnachts- und Urlaubsgeld, Prämien, Bonuszahlungen, Überstunden oder nicht genommene Urlaubstage über den Mindesturlaub hinaus.

Auch vom Arbeitgeber finanzierte Beiträge können eingezahlt werden.

In dieser Phase wird außerdem entschieden, ob das Guthaben verzinst oder anderweitig angelegt wird.

Eine sorgfältige Abstimmung ist wichtig, damit sowohl die betrieblichen als auch die persönlichen Interessen erfüllt werden.

Der Arbeitnehmer bringt vereinbarte Entgelt- oder Zeitbestandteile in das Wertguthaben ein.

Das Guthaben kann sich durch eine mögliche Verzinsung oder Wertentwicklung erhöhen.

Der Arbeitgeber sorgt dafür, dass die Einzahlungen korrekt angelegt oder abgesichert werden.

Dazu kann er Guthaben verpfänden, Rückdeckungsversicherungen nutzen oder Vereinbarungen mit Banken/Versicherungen treffen.

Die gesetzliche Grundlage schreibt vor, dass das Guthaben gegen Insolvenz geschützt sein muss.

So wird gewährleistet, dass das Wertguthaben sicher bis zur Freistellung erhalten bleibt.

Auf Antrag des Arbeitnehmers wird das Wertguthaben für eine Freistellung oder Arbeitszeitreduzierung genutzt.

Das kann eine Teilzeitphase, ein Sabbatical, die Pflege von Angehörigen oder eine andere geplante Auszeit sein.

Die Auszahlung erfolgt gemäß der betrieblichen Vereinbarung ratierlich (z. B. monatlich).

Das Arbeitsverhältnis bleibt bestehen, der Arbeitnehmer bleibt sozialversichert.

Durch das Wertguthaben wird die finanzielle Situation stabil gehalten.

Am Ende der Freistellungsphase ist das Wertguthaben vollständig aufgebraucht.

Warum Zeitwertkonten für beide Seiten ein Gewinn sind

Vorteile Arbeitnehmer

Im Ergebnis erreicht der Arbeitnehmer durch die Nutzung von Zeitwertkonten ein deutlich höheres Maß an Flexibilität und Sicherheit für seine Zukunftsplanung.

Vorteile Arbeitgeber

Im Ergebnis wird eine vielfältige Kostensenkung durch optimierten Einsatz von Personal bei gleichzeitiger Produktivitätssteigerung und Imagegewinn erzielt.

Beispielrechnung

Ihr Nutzen eines Zeitwertkonto

Mit einem Zeitwertkonto können Sie Arbeitszeit oder Gehaltsbestandteile flexibel ansparen und zu einem späteren Zeitpunkt nutzen – zum Beispiel für eine längere Auszeit, einen früheren Ruhestand oder die Reduzierung Ihrer Arbeitszeit. So gewinnen Sie mehr Freiheit bei gleichzeitiger finanzieller Sicherheit.

Mitarbeiter/in, 35 Jahre alt, ledig, keine Kinder,
Bruttogehalt 3.000 EUR monatlich

Die Person zahlt monatlich 100,00 EUR brutto in das Zeitwertkonto ein. Der tatsächliche Netto-Aufwand beträgt dabei nur 44,73 EUR pro Monat. Bei einer Ansparzeit von 25 Jahren kann so ein Wertguthaben von 41.542,29 EUR aufgebaut werden.

Bei gleicher Ausgangssituation  liegt das mögliche Kapital bei einer privaten Altersvorsorge bei 24.103,29 EUR, bei Pensionskasse, Unterstützungskasse und Direktversicherung jeweils bei 30.000,00 EUR und bei der Riester-Rente bei 20.874,00 EUR.

Zeitwertkonten von audalis –

Flexibilität und Sicherheit für Ihre Arbeitszeitgestaltung.

Zeitwertkonten

Das audalis-Modell

Die Treuhänder von audalis Berlin legal bieten Unternehmen – unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit – eine schlüssige, erprobte und einfach umsetzbare Komplettlösung für alle Arten von Zeitwertkonten (Altersteilzeit-, Langzeit-/Lebensarbeitszeit-, Kurzzeitkonten) sowie sonstige arbeitsrechtliche Ansprüche.

Zusätzlich werden die Arbeitnehmer mit einem Vertrag zu Gunsten Dritter gesichert. Das Sicherungsmodell wurde gutachterlich durch einen namhaften Insolvenzrecht-Professor geprüft und ist seit über 20 Jahren erfolgreich in der Anwendung.

Jeder Arbeitnehmer erhält eine Sicherungsbestätigung von den audalis-Treuhändern über das gesicherte Wertguthaben und einen eigenen Anspruch zur Auszahlung im Störfall

Treuhänder

Arbeitgeber und Arbeitnehmer schließen eine Wertguthabenvereinbarung

Arbeitgeber und audalis-Treuhänder schließen einen Sicherungsvertrag zur Berechnung, Verwaltung und Insolvenzsicherung des Wertguthabens

Zur Rückdeckung des Wertguthabens erwirbt der Arbeitgeber in Höhe der berechneten Sicherungswerte ein Finanzprodukt nach seiner Wahl

Arbeitnehmer
Arbeitnehmer

Der Arbeitgeber verpfändet das Finanzprodukt an die audalis-Treuhänder oder stellt eine entsprechende Bürgschaft/Bankgarantie

Finanzdienstleister
Arbeitnehmer
Arbeitnehmer
Treuhänder
Finanzdienstleister

Jeder Arbeitnehmer erhält eine Sicherungsbestätigung von audalis-Treuhändern über das gesicherte Wertguthaben und einen
eigenen Anspruch zur Auszahlung im Störfall

Ihr audalis-Zeitwertkonten-Team

- zuverlässige Partner an Ihrer Seite

audalis ist ein innovativer Verbund von Wirtschafts- und Beratungskanzleien. Seit fast 100 Jahren sind die Berater mit dem Motto „Über Begeisterung zum Erfolg“ für die Mandanten erfolgreich tätig. Die Treuhänder audalis Berlin legal bieten Unternehmen – unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit – eine schlüssige, erprobte und einfach umsetzbare Komplettlösung für alle Arten von Zeitwertkonten, Altersteilzeit, Langzeit, Lebensarbeitszeit, Kurzzeitkonten an.

 

Ihr audalis-Zeitwertkonten-Team

- zuverlässige Partner an Ihrer Seite

audalis ist ein innovativer Verbund von Wirtschafts- und Beratungskanzleien. Seit fast 100 Jahren sind die Berater mit dem Motto „Über Begeisterung zum Erfolg“ für die Mandanten erfolgreich tätig. Die Treuhänder audalis Berlin legal bieten Unternehmen – unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit – eine schlüssige, erprobte und einfach umsetzbare Komplettlösung für alle Arten von Zeitwertkonten, Altersteilzeit, Langzeit, Lebensarbeitszeit, Kurzzeitkonten an.

 

Ratgeber

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Referenzen

Wir bieten als Treuhänder geprüfte und von Finanzdienstleistern unabhängige Sicherheit.
Uns vertrauen über 1.500 Unternehmen; z. B.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer schließen eine Wertguthabenvereinbarung

Ein Teil des Gehalts oder der in Geld umgerechneten Arbeits-oder Urlaubszeit werden dem Zeitwertkonto des Arbeitnehmers
gutgeschrieben.

z.B. Elternzeit, Sabbatical, Vorruhestand, Arbeitszeitverringerung, Weiterbildung, Pflege und Angehörigen etc.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer schließen eine Wertguthabenvereinbarung

Arbeitgeber und audalis-Treuhänder schließen einen Sicherungsvertrag zur Berechnung, Verwaltung und Insolvenzsicherung des Wertguthabens

Zur Rückdeckung des Wertguthabens erwirbt der Arbeitgeber in Höhe der berechneten Sicherungswerte ein Finanzprodukt nach seiner Wahl

Jeder Arbeitnehmer erhält eine Sicherungsbestätigung von den audalis-Treuhändern über das gesicherte Wertguthaben und einen eigenen Anspruch zur Auszahlung im Störfall

Der Arbeitgeber verpfändet das Finanzprodukt an die audalis-Treuhänder oder stellt eine entsprechende Bürgschaft/Bankgarantie